Ministerin Brandes am EUREF Talent Campus Düsseldorf

News 2026

Ein Campus als Reallabor

Der EUREF Talent Campus in Düsseldorf gilt als Reallabor der Energiewende. Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tauschen sich hier aus, und Studierende arbeiten an konkreten Aufgaben aus Unternehmen. Genau das wollte sich die Ministerin vor Ort ansehen. Sie startete mit einem Rundgang über das CO₂-neutrale Gelände. Gastgeberin war Karin Teichmann, Vorständin der EUREF AG. Auch Prof. Martin Faulstich nahm an dem Termin teil.

Studieren mit Praxisbezug

Die englischsprachigen Masterprogramme richten sich an internationale Studierende. Sie werden von der International Academy for German Engineering & Science (IAGES) organisiert. Beteiligt sind die Universität Duisburg-Essen, die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Hochschule Düsseldorf. Zwei Programme laufen bereits, eines zu nachhaltigen Energiesystemen und eines zu Energie- und Wasserstoffinfrastrukturen. Die Studierenden übernehmen dabei schon früh Projekte bei Industriepartnern wie Schneider Electric oder SPIE.

Austausch mit den Studierenden

Im Mittelpunkt stand das Gespräch mit den Studierenden. Minkun Kim und Manahil Khan stellten ihre Praxisprojekte vor. Die Ministerin fragte nach ihren Wegen nach Düsseldorf und zeigte sich vom internationalen Profil und Engagement beeindruckt. Auch Stefan Deibel von SPIE schilderte, wie das Unternehmen auf dem Campus dringend benötigte Fachkräfte für die Energie- und Mobilitätswende qualifiziert.

Das Angebot wächst

Für 2027 plant die Universität Duisburg-Essen einen neuen Master zu nachhaltiger Logistik („Sustainable Logistic Solutions“), den Prof. Dr. Ellen Enkel vorstellte. Ein weiterer Studiengang zum nachhaltigen Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden ist vorgesehen. Der Campus soll sich langfristig als Begegnungsort für Studierende, Forschung und Unternehmen etablieren.


BET-Energieforum 2026 in Aachen

News 2026

Zwei Tage voller Impulse für die Energiewende

Rund 200 Teilnehmende, drei fachliche Sessions und acht Workshops: Das BET-Energieforum 2026 in Aachen bot in dieser Woche wieder eine große Bühne für Orientierung und Austausch rund um die Zukunft der Energiewirtschaft. Auch unser Prof. Martin Faulstich war an beiden Tagen vor Ort.

Tag 1: Netzausbau, Infrastruktur und Kooperationen

Der erste Tag drehte sich um Netzausbau, Versorgungssicherheit und Regulierung, um die Transformation der Infrastrukturen zwischen Kapazitätsengpass und Effizienzdruck sowie um die Frage, warum Kooperationen für die Energie- und Wärmewende unausweichlich sind – insbesondere mit Blick auf die Rolle kleiner und mittlerer Stadtwerke. Zum Ausklang nahm die Vulkanforscherin und Dokumentarfilmerin Ulla Lohmann die Teilnehmenden in ihrer Dinner Speech mit auf ihre Reise zum Kratersee eines aktiven Vulkans.

Tag 2: Praxisnahe Diskussionen in acht Workshops

Am zweiten Tag stand der fachliche Austausch in kleineren Runden im Mittelpunkt. In acht parallelen Workshops ging es unter anderem um EEG 2027 und Netzpaket, strategische Langfristplanung, Finanzierungsplanung sowie die Auswirkungen des Wärmepakets auf den Wärmemarkt.

Zwischen den fachlichen Programmpunkten gab es für Prof. Faulstich zudem ein schönes Wiedersehen mit BET-Gründer Michael Ritzau.

Im November 2026 lädt BET wieder zu seinen Onlineforen ein, in denen die Workshop-Themen digital fortgesetzt werden. Vielen Dank an BET Consulting für zwei inspirierende Tage voller fundierter Einblicke!


Mitgliederversammlung,
Forum und Sommerfest 2026

Mitgliederversammlung, Forum und Sommerfest 2026

Austausch in entspannter Atmosphäre am Rhein

Am 27. August fanden im Rheinblick 741 in Düsseldorf unsere alljährliche Mitgliederversammlung und unser Sommerfest statt. In diesem Jahr nahmen rund 100 Gäste daran teil, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Nach unserer 7. ordentlichen Mitgliederversammlung begann die Veranstaltung mit unserem Forum „Kreislaufwirtschaft an Rhein und Ruhr“. Moderiert wurde das Forum von Herrn Professor Martin Faulstich. Bei diesem stellten Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft innovative Ideen und aktuelle Ansätze der kommunalen Kreislaufwirtschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln vor:

Jochen Kral, Beigeordneter für Umwelt der Landeshauptstadt Düsseldorf, zeigte auf, wie die Stadt gemeinnützige Abfallsammelaktionen und Maßnahmen  zur Abfallvermeidung unterstützt. Darüber hinaus gab er Einblick in die Ansätze zur Dekarbonisierung und Digitalisierung der Düsseldorfer Abfallwirtschaft.

Im anschließenden Vortrag „Zukunft der Verpackung“ griff unser Doktorand Konstantin Saure die Potenziale der Abfallvermeidung im urbanen Raum auf und gab einen Ausblick auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Mehrwegsystemen im Einzelhandel.

Wie innovative Ansätze in der Praxis umgesetzt werden können, zeigte im Anschluss Prof. Dr. Rainer Wallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der EDG Entsorgung Dortmund GmbH. Er stellte alternative Verwertungsmethoden für Laub, die Umstellung der Fuhrparks auf klimafreundliche Antriebe sowie die Entwicklung und Umsetzung des Energieparks Deponie Dortmund-Nordost vor.

Abschließend bot Dr. Armin Vogel von dravo Consult mit seinem Vortrag „Wertstoffrückgabe mit Bürgeranreiz“ einen bewusst disruptiven Blick auf Abfallgebühren und Sammelsysteme. Damit gab er einen spannenden Diskussionsimpuls dazu, wie Kreislaufwirtschaft künftig neu gedacht werden kann.

Den Abschluss des Tages bildete das Sommerfest direkt am Rhein: Bei Speis und Trank sowie sommerlichen Temperaturen und gelassener Atmosphäre nutzten Mitglieder und Gäste die Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Mitgliedern und allen Gästen für ihre Teilnahme, bei den Referent:innen des Forums für ihre Vorträge und bei allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.


Circular Economy im Fokus: Das INZIN Institut auf der IFAT 2026

Circular Economy im Fokus: Das INZIN Institut auf der IFAT 2026

Von Nachwuchsförderung bis Zukunftsperspektiven - ein Rückblick auf vier ereignisreiche Messetage

Die diesjährige Messe IFAT in München bot wieder tolle Gelegenheiten, mehr über die Trends der Circular Economy zu erfahren und sich mit Branchenakteuren auszutauschen. Vergangene Woche war das INZIN-Institut mit einem umfassenden Programm auf der Messe vertreten.

Am ersten Messetag fand in Zusammenarbeit mit EEW ein erfolgreicher Career Day statt, an dem über 40 Studierende, Doktorand:innen und Lehrende der Hochschule Darmstadt, der Universität Augsburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) teilnahmen.

Am Mittwoch nahm Prof. Faulstich gemeinsam mit hochrangigen Führungskräften und Vertreter:innen von Remondis, Mercedes-Benz Trucks Deutschland, PreZero sowie der BDI-Initiative „Circular Economy“ an einer vom BDE organisierten Podiumsdiskussion zum Thema „Kreislaufwirtschaft für den Industriestandort Deutschland“ teil.

Am letzten Messetag stellten Professor Faulstich und Jochen Hoffmeister von der Prognos AG im Auftrag der ITAD die Roadmap 2045 vor und gaben damit Einblicke in die „Perspektiven der thermischen Abfallbehandlung im Kontext der Kreislaufwirtschaft“.

Für die zahlreichen Formate möchten wir uns herzlich bei unseren Partnerinnen und Partnern bedanken und freuen uns bereits auf die nächste IFAT.


Zu Besuch in Freiburg

Besuch bei Umweltamt und Abfallwirtschaftsbetrieben Freiburg

Einblicke in die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung

Mitte Juli besuchten Frau Dr. Ewa Harlacz und Herr Prof. Martin Faulstich vom INZIN-Institut das Umweltamt sowie die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Freiburg. Im Mittelpunkt des Fachbesuchs stand die Besichtigung des Betriebs der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF), bei der sich die Teilnehmenden vor Ort ein Bild von den betrieblichen Abläufen machen konnten.

Besonders beeindruckend war dabei die Flotte an wasserstoffbetriebenen Müllsammelfahrzeugen, die die ASF im Einsatz hat. Sie zeigt eindrucksvoll, wie sich klimafreundliche Antriebstechnologien bereits heute im anspruchsvollen Alltag der Abfallsammlung bewähren und einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Stadtreinigung darstellen. Der Einsatz der Fahrzeuge unterstreicht zugleich das Engagement der ASF, den Fuhrpark schrittweise klimafreundlicher zu gestalten und dabei die hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Reichweite im täglichen Sammelbetrieb zu erfüllen.

Ein besonderer Dank gilt Geschäftsführer Michael Broglin für die freundliche Aufnahme und die spannenden Einblicke vor Ort.