Ministerin Brandes am EUREF Talent Campus Düsseldorf
Ein Campus als Reallabor
Der EUREF Talent Campus in Düsseldorf gilt als Reallabor der Energiewende. Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tauschen sich hier aus, und Studierende arbeiten an konkreten Aufgaben aus Unternehmen. Genau das wollte sich die Ministerin vor Ort ansehen. Sie startete mit einem Rundgang über das CO₂-neutrale Gelände. Gastgeberin war Karin Teichmann, Vorständin der EUREF AG. Auch Prof. Martin Faulstich nahm an dem Termin teil.
Studieren mit Praxisbezug
Die englischsprachigen Masterprogramme richten sich an internationale Studierende. Sie werden von der International Academy for German Engineering & Science (IAGES) organisiert. Beteiligt sind die Universität Duisburg-Essen, die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Hochschule Düsseldorf. Zwei Programme laufen bereits, eines zu nachhaltigen Energiesystemen und eines zu Energie- und Wasserstoffinfrastrukturen. Die Studierenden übernehmen dabei schon früh Projekte bei Industriepartnern wie Schneider Electric oder SPIE.
Austausch mit den Studierenden
Im Mittelpunkt stand das Gespräch mit den Studierenden. Minkun Kim und Manahil Khan stellten ihre Praxisprojekte vor. Die Ministerin fragte nach ihren Wegen nach Düsseldorf und zeigte sich vom internationalen Profil und Engagement beeindruckt. Auch Stefan Deibel von SPIE schilderte, wie das Unternehmen auf dem Campus dringend benötigte Fachkräfte für die Energie- und Mobilitätswende qualifiziert.
Das Angebot wächst
Für 2027 plant die Universität Duisburg-Essen einen neuen Master zu nachhaltiger Logistik („Sustainable Logistic Solutions“), den Prof. Dr. Ellen Enkel vorstellte. Ein weiterer Studiengang zum nachhaltigen Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden ist vorgesehen. Der Campus soll sich langfristig als Begegnungsort für Studierende, Forschung und Unternehmen etablieren.
