Tagung Rohstoffwende Metalle

Aktuelle Herausforderungen und Chancen der Metallversorgung im globalen Kontext

Die Tagung „Rohstoffwende Metalle“ in Tutzing bot zahlreiche spannende Impulse und intensive Diskussionen rund um die nachhaltige Nutzung von Metallen. Den Auftakt gestaltete das Tagungsteam, bestehend aus Prof. Christoph Helbig, Dr. Martin Held, Prof. Kora Kristof und Prof. Klaus Kümmerer, mit einer herzlichen Begrüßung der Teilnehmenden. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Transformation einer linearen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft mit Ressourcenschonung von Metallen.

Im Verlauf der Tagung standen aktuelle Herausforderungen und Chancen der Metallversorgung im globalen Kontext im Mittelpunkt. In einem interaktiven Format wurde dabei insbesondere über akute Versorgungsengpässe bei kritischen Technologiemetallen diskutiert. Darüber hinaus wurden im Themenblock nachhaltige Metallnutzung spannende Beiträge vorgestellt, etwa zur digitalen Transformation sowie zu CO2-reduzierenden Technologien in der Stahlherstellung.

Die Mischung aus Fachvorträgen, Arbeitsgruppen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen machte die Tagung zu einer sehr erkenntnisreichen Veranstaltung, die konkrete Schritte für die Umsetzung der Rohstoffwende Metalle aufzeigte.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Tagungsteam für die Organisation der spannenden Veranstaltung.

 

 

 


Hartmut Haeming im Interview zu Phosphor aus Klärschlamm

Konstantin Saure interviewt Vorstandsvorsitzenden der InwesD

Die Notwendigkeit und die technischen Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm sind ein viel diskutiertes Thema in der Umweltwirtschaft. Dennoch hinkt der Ausbau entsprechender Anlagen hinterher, sodass Konzepte zur zeitlichen Überbrückung benötigt werden. Welche Rolle dabei die Zwischenlagerung von Klärschlammaschen auf Deponien einnimmt und welche zahlreichen Fragen es noch zu klären gilt, darüber hat unser Referent Konstantin Saure mit Hartmut Haeming, dem Vorstandsvorsitzenden der InwesD – Interessengemeinschaft Deutscher Deponiebetreiber e.V., gesprochen. Das Interview ist in der aktuellen Ausgabe der Springer-Fachzeitschrift „Wasser und Abfall” erschienen. Wir danken Herrn Haeming für die spannenden Einblicke sowie Gabi Gerhardt, Markus Porth und Florian Bischof von der Redaktion für die Organisation und Gestaltung.


Carina Diemel beim Runden Tisch Zirkuläre Wertschöpfung

© Neue Effizienz gemeinnützige GmbH

Thementisch Metall

Der Thementisch Metall des Runden Tisches für Zirkuläre Wertschöpfung NRW unterstützt die Transformation der Metallindustrie hin zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft.

Zum zweiten Mal fand ein Treffen im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW statt. Es war ein Anlass für die Zusammenkunft verschiedener Akteure der Wertschöpfungskette, sowie Personen aus Wissenschaft und Politik. Dies ermöglichte den Austausch zu konkreten Lösungen und Technologien in den Themenfeldern Circular Design, Modularität, Digitaler Produktpass und Schrottqualität. Auch Prof. Dr. Martin Faulstich und unsere Doktorandin Carina Diemel waren dabei.

Die Zusammenkunft der Akteure zeigte in der Diskussion, dass nur durch die Kooperation und die Zusammenarbeit aller, die zirkulären Ansätze in der Metallbranche weitergebracht werden können.

Auch jetzt gibt es schon spannende Umsetzungsbeispiele der Kreislaufstrategien. Beispiele hierfür sind offsee GmbH / ID Lab, Outokumpu und TSR Group GmbH & Co. KG – Recycling.

Der Thementisch plant für die kommenden Treffen weiter auf höhere R-Strategien und ihre Umsetzung einzugehen.

Mehr zum Thementisch Metall: Thementisch Metall – Runder Tisch